13.09.2018

Neu: Online das Solarpotenzial des eigenen Daches ermitteln

Mit wenigen Klicks das Solarpotenzial Ihres Daches ermitteln: Kostenlos, unverbindlich und herstellerneutral.

... mit dem Solarpotenzialkataster der Region Bayreuth

Unter www.solare-stadt.de/region-bayreuth ist ab sofort ein Solarpotenzialkataster für die Region Bayreuth abrufbar. Mit dieser Online-Anwendung kann man das Solarpotenzial des eigenen Daches ermitteln. Insgesamt sind über 150 000 Gebäude in Stadt und Landkreis Bayreuth verzeichnet. Hausbesitzer können so mit wenigen Klicks ermitteln, wie viel Strom oder Wärme auf dem eigenen Dach erzeugt werden kann und ob sich diese Investition rechnet. Dabei wird über Satellitendaten sogar berücksichtigt, ob und wie lange ein Dach durch benachbarte Bäume oder Häuser beschattet wird.


Kostenlos, unverbindlich sowie hersteller- und produktneutral

Die Informationen des Solarkatasters sind kostenlos sowie hersteller- und produktneutral. Zusätzlich zur Potenzialanalyse bietet die Online-Anwendung Hinweise zu Planung und Bau einer Solaranlage und nützliche Links auf weiterführende Seiten. Die Anwendung ist daher ein sehr hilfreicher Ausgangspunkt für weitergehende Detailplanungen.
  

Und so funktioniert es

Das Solarkataster ist komfortabel und leicht zu bedienen. Die in einer Karte eingezeichneten Gebäude sind je nach solarer Eignung unterschiedlich eingefärbt.  Klickt man auf ein Gebäude, kann man Details abrufen, z.B. zur Modulplatzierung, Speichernutzung oder zur Wirtschaftlichkeitsberechnung. Dabei können bequem verschiedene Varianten durchgespielt und individuelle Anpassungen vorgenommen werden. Am Ende erhält man eine übersichtliche Zusammenfassung, die auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden kann.
 

Dächer der Region haben Potenzial für 100 Prozent regenerative Stromversorgung der Region Bayreuth

Sonnenenergie steht nahezu unbeschränkt zur Verfügung. Mit dem Solarkataster wurde errechnet, dass auf Dächern in der Region Bayreuth jährlich 580 Gigawattstunden Strom produziert werden könnten. Gemeinsam mit den bereits vorhandenen Wind- und Biomasseanlagen wäre damit eine 100-prozentige Versorgung von Stadt und Landkreis Bayreuth mit regional erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energie möglich.

Aktuell wird das Solarpotenzial erst zu 14 Prozent ausgeschöpft. Das Solarkataster soll mit seinen Planungstools dazu beitragen, dieses Potenzial besser zu nutzen. Damit könnten jährlich über 200.000 Tonnen CO2 eingespart und eine Wertschöpfung von über 700 Millionen Euro erzielt werden.

 

Solarenergie lohnt sich

Die Nutzung der Sonnenenergie ist in vielen Fällen wirtschaftlich lohnend; sie senkt die Energiekosten und schützt das Klima. Mit Solarenergie  können Hausbesitzer unabhängiger von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle und den Unwägbarkeiten der Preisentwicklung auf den globalen Märkten werden.

  

Initiatoren und Förderer

Das Solarpotenzialkataster ist ein Projekt der Bioenergieregion Bayreuth. Es wurde geplant vom Klimaschutzmanagement des Landkreises Bayreuth und technisch realisiert von der tetraeder.solar GmbH.

Das Projekt wurde angestoßen, weil Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass hierdurch mehr klimafreundliche Investitionen in Solaranlagen getätigt werden. Dies wiederum ist Voraussetzung für das Erreichen der Klimaschutzziele.

Die Erstellung des Katasters wurde finanziert vom Landkreis Bayreuth mit finanzieller Unterstützung durch die Bayernwerk Netz GmbH sowie durch Fördermittel des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die Projektanbahnung wurde gefördert aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Die Kosten für den Betrieb des Katasters teilen sich Stadt und Landkreis Bayreuth.

Foto: von links: Landrat Hermann Hübner und Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe gaben am 13.9.2018 den Startschuss für das Online-Solarpotenzialkataster der Region Bayreuth. Ebenfalls auf dem Bild: Edgar Müller vom Sponsor Bayernwerk Netz GmbH und Bernd Rothammel, Leiter des Klimaschutzmanagements des Landkreises.

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