Klimaschutz in Kommunen

Das systematische Erfassen und Bewerten der Energieverbrauchsdaten kommunaler Lie­genschaften ist Voraussetzung, um „Energieschleudern“ zu finden und den Erfolg von Sanierungsmaßnahmen zu kontrollieren. Das Klimaschutzmanagement des Landkreises will die Städte, Märkte und Gemeinden bei der Optimierung der Erfassung und Bewer­tung ihrer Energiedaten unterstützen. Da Aufwand und Kosten für ein Energiemanagement maßgeblich von der Anzahl der in den Gebäuden vorhandenen Energiezählern (z.B. für Strom) abhängig sind, wird in einem ersten Schritt ermittelt, welche Gebäude in ein Datenmanagement aufgenommen werden sollen und wie viele Energie­zähler dort installiert sind.

Um den Aufwand überschaubar zu halten, sollten zunächst nur jene Gebäude erfasst werden, die höhere Energieverbräuche aufweisen. Wo hierfür die Grenze gezogen wird, entscheiden die Kommunen selbst. Sinnvoll wäre, zu­nächst mindestens zwei Drittel des gesamten Energieverbrauches der Liegenschaften abzudecken.

Die finanziellen Vorteile eines Energiedatenmanagements wurden bei einer speziellen Informationsveranstaltung für Kommunen am 17. März 2016 ausführlich dargestellt. Die Vorträge können unten heruntergeladen werden.

Fachvorträge

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